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Forschungsagenda für den demografischen Wandel
Nach einer Mitteilung des Deutschen Bundestages. Mit ihrer Forschungsagenda für den demografischen Wandel möchte die Bundesregierung relevante Fragestellungen der Forschung zum demografischen Wandel zusammenfassen und wichtige Handlungsfelder aufzeigen. Die Unterrichtung, die dem Bundestag nun vorliegt, stellt Ziele, Schwerpunkte und Umsetzung dieser Agenda dar. Zu dem Schwerpunkten gehören unter anderem Grundsatzfragen einer Gesellschaft des längeren Lebens sowie Gesundheit, Pflege und gesellschaftliche Teilhabe.
(erstellt am: Thu, 22 Dec 2011 06:43:31 +0100)

Modellprojekt IGELE: Demografischen Wandel als Chance nutzen
Demografischer Wandel, Überalterung der deutschen Gesellschaft, Nachwuchsmangel – diese Begriffe sind in aller Munde und prägen die gesellschaftliche Diskussion. Dass diese Entwicklung nicht nur Herausforderungen mit sich bringt, sondern auch neue Chancen für die gesellschaftliche Entwicklung eröffnet, das soll das Modellprojekt IGELE (»InterGEnerationelles LErnen«) unter Beweis stellen. »Das Modellprojekt fördert innovative Bildungsformate, die den Dialog zwischen Jung und Alt auch in Zukunft gelingen lassen. Ziel ist es, die individuell unterschiedlichen Wissens- und Erfahrungsschätze von Älteren zu stärken und für das Gemeinwohl stärker nutzbar zu machen, indem diese Kinder- und Jugendinstitutionen zur Verfügung gestellt werden«, kündigten Weiterbildungsministerin Doris Ahnen und Sozialministerin Malu Dreyer an.
(erstellt am: Wed, 30 Nov 2011 09:09:25 +0100)

IZA: Den deutschen Arbeitsmarkt demografiefest machen
Fünf-Punkte-Plan, um den demographischen Wandel beschäftigungsorientiert zu machen. Der am 26.10.2011 von der Bundesregierung vorgestellte Demografiebericht macht deutlich, dass insbesondere der Arbeitsmarkt in Deutschland auf die tiefgreifenden Veränderungen der kommenden Jahrzehnte nur schlecht vorbereitet ist. Dazu IZA-Direktor Klaus F. Zimmermann in einer Stellungnahme: »Die seit Ende der neunziger Jahre durchgeführten erfolgreichen Arbeitsmarktreformen müssen ebenso entschlossen durch ein zweites Reformpaket ergänzt werden, um den Arbeitsmarkt demografiefest zu machen. Wer glaubt, durch die demografiebedingten Veränderungen werde Deutschland automatisch wieder zu Vollbeschäftigung finden, ist auf dem Holzweg.«
(erstellt am: Mon, 31 Oct 2011 10:58:10 +0100)

Demografischer Wandel: Unternehmen immer noch nicht ausreichend vorbereitet
Studie: Unternehmen sind besser informiert, überschätzen aber ihre bisherigen Maßnahmen zum Demografiemanagement // Altersspezifische Weiterbildungs- und Arbeitszeitmodelle sind wenig verbreitet // Defizite bei der Personalgewinnung // Unzureichende Unterstützung durch Chefetagen. Die deutschen Unternehmen haben die Herausforderungen des demografischen Wandels zwar erkannt, in der Praxis aber noch keine ausreichenden Konsequenzen gezogen. Tatsächlich sind viele Betriebe schlechter auf alternde Belegschaften und das künftig knappere Fachkräfteangebot vorbereitet, als sie selbst glauben. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie »Demografiemanagement 2011« der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin).
(erstellt am: Fri, 21 Oct 2011 10:55:55 +0100)

BAG: Befristete Arbeitsverhältnisse älterer Arbeitnehmer
Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 19.10.2011. Das Arbeitsverhältnis eines über 58 Jahre alten Arbeitnehmers konnte auf der Grundlage des TzBfG in der vom 1. Januar 2003 bis zum 30. April 2007 geltenden Fassung (aF) ohne Sachgrund nicht wirksam befristet werden, wenn dem letzten befristeten Vertrag mehrere befristete Verträge vorangegangen waren, die sich nahtlos an ein beendetes unbefristetes Arbeitsverhältnis angeschlossen hatten. Das Bundesarbeitsgericht hat nun dazu eine Entscheidung gefällt.
(erstellt am: Fri, 21 Oct 2011 10:42:32 +0100)

BGW: Ältere Beschäftigte werden unverzichtbar und bringen oft übersehene Stärken mit
Arbeitnehmer bis zum Rentenalter im Job halten: Angesichts des demografischen Wandels wird das zu einer immer wichtigeren Führungsaufgabe in den Unternehmen in Deutschland. Viele Betriebe werden zukünftig dringend auf ältere Beschäftigte angewiesen sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben, prognostiziert die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Nach der jüngsten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes wird die Zahl der Menschen im Erwerbsalter bis zum Jahr 2060 je nach Zuwanderung um ein Viertel oder sogar um ein Drittel zurückgehen - die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre schon eingerechnet. In einigen Bereichen gelingt es bereits heute kaum mehr, genügend Berufsnachwuchs zu finden - zum Beispiel in der Pflegebranche, deren gesetzliche Unfallversicherung die BGW ist. Gleichzeitig steigt das Durchschnittsalter innerhalb der Erwerbsbevölkerung.
(erstellt am: Thu, 29 Sep 2011 12:58:23 +0100)

Abschied vom Jugendwahn: Potentiale der älteren Beschäftigten nutzen
Demographischer Wandel und Fachkräftebedarf der Zukunft. NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider hat die Wirtschaft aufgerufen, stärker auf die Potentiale der älteren Beschäftigten zu setzen: Die Unternehmen müssten angesichts des demographischen Wandels und des künftigen Fachkräftebedarfes alles dafür tun, dass diese Mitarbeiter länger im Betrieb arbeiten können. »Wir müssen uns vom Jugendwahn verabschieden, wir brauchen alle Potentiale«, so der Minister.
(erstellt am: Mon, 26 Sep 2011 09:57:13 +0100)

Demografischer Wandel verlangt Umdenken im HR-Bereich
Demografiestudie: Unternehmen erkennen Handlungsbedarf / Kaum Maßnahmen umgesetzt. Nahezu alle Unternehmen (97 Prozent) sehen in der Bewältigung des demografischen Wandels eine wesentliche Voraussetzung für ihren künftigen Unternehmenserfolg. Dennoch hat erst ein Fünftel der Betriebe geeignete Maßnahmen umgesetzt. Vor allem der langjährige Planungshorizont, der die Erfolgsmessung erschwert, sowie fehlende Ressourcen bremsen den Übergang von der Informations- und Analysephase zur Maßnahmenplanung und -umsetzung.
(erstellt am: Wed, 07 Sep 2011 11:08:01 +0100)

Altersübergangs-Report: Personalpolitik bei älteren Mitarbeitern
Tragen Neueinstellungen im Alter zu verlängerten Erwerbsbiografien bei? Immer mehr Ältere sind länger erwerbstätig, die Chancen auf Neueinstellung über 50 sind aber nicht gestiegen. Vielmehr scheinen die Beschäftigten in »ihrem« Betrieb auf den vorhandenen Arbeitsplätzen zu bleiben. Bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter werden Ältere offenbar nach wie vor oft benachteiligt. Das zeigt der aktuelle Altersübergangsreport aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Er wurde im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung erstellt.
(erstellt am: Wed, 24 Aug 2011 11:18:40 +0100)

DIHK: Beschäftigung älterer Arbeitnehmer wird immer wichtiger!
DIHK-Arbeitsmarktexperte Hardege zu den Juli-Zahlen der BA. Bei der Bewertung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen gilt nach Einschätzung von Stefan Hardege, Arbeitsmarktexperte des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der Entwicklung bei den über 50-Jährigen besonderes Augenmerk.
(erstellt am: Tue, 02 Aug 2011 08:21:40 +0100)

Studie: Immer mehr Rentner, immer weniger Erwerbsfähige
Die Rentensysteme müssen auf die demografische Entwicklung in Europa reagieren. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung nimmt in Ausgabe 121 des Newsletters »Demos« die demografische Entwicklung in der EU und die Rentensysteme unter die Lupe. Fazit: Die Rentensysteme müssen auf die demografische Entwicklung in Europa reagieren. Frühverrentung ist ein Auslaufmodell, länger zu arbeiten, lohnt sich nicht überall, Frauen sind immer noch gegenüber Männern benachteiligt.
(erstellt am: Fri, 29 Jul 2011 08:10:01 +0100)

Studie: Ältere legen bei Weiterbildung deutlich zu
Trendbericht zum Weiterbildungsverhalten in Deutschland erschienen. Die Weiterbildungsbeteiligung der über 50-Jährigen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das belegt der Trendbericht zum Adult Education Survey (AES) 2010 »Weiterbildungsverhalten in Deutschland«, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Juni vorgelegt hat. Besonders deutlich ist das Wachstum der Weiterbildungsteilnahme bei den 60- bis 64-Jährigen: Es stieg innerhalb von drei Jahren von 18 Prozent auf 27 Prozent. Im Oktober wird das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE) den vollständigen Bericht veröffentlichen.
(erstellt am: Thu, 21 Jul 2011 06:32:09 +0100)

BAuA: Herausforderungen des demografischen Wandels erfolgreich meistern
Neue Ausgabe u.a. mit zwölf Thesen für eine alternsgerechte Arbeitswelt. Beim Blick in die Zukunft kommt die deutsche Arbeitswelt am Demografischen Wandel nicht vorbei. Dabei stehen oft mögliche negative Auswirkungen durch Fachkräftemangel oder längere Lebensarbeitszeiten im Fokus der Berichterstattung. Doch älter werdende Belegschaften eröffnen Unternehmen auch neue Chancen und Perspektiven. Schon heute gibt es viele Maßnahmen zur alternsgerechten Arbeitsgestaltung. In der neuesten Ausgabe der »baua: Aktuell« - die vierteljährlich von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) herausgegeben wird - liegt der Schwerpunkt auf Konzepten, mit denen der demografische Wandel erfolgreich gemeistert kann.
(erstellt am: Fri, 01 Jul 2011 10:37:04 +0100)

Altersübergangs-Report: Jeder vierte Beschäftigte ist »Ü50«
Zahlen zum Übergang zwischen Berufstätigkeit und Rente. Noch nie arbeiteten in Deutschland so viele Ältere: Mehr als sieben Millionen oder über ein Viertel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten war im Jahr 2010 über 50 Jahre alt, und ihr Anteil wird weiter wachsen. Das zeigt der aktuelle Altersübergangsreport aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Er wurde im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung erstellt.
(erstellt am: Wed, 08 Jun 2011 11:16:51 +0100)

Studie: Öffentliche Verwaltungen fürchten den demografischen Wandel
Der demografische Wandel rüttelt die öffentlichen Verwaltungen auf: Fast jede zweite Landes- oder Kommunalbehörde betrachtet die Bevölkerungsentwicklung als größte Herausforderung für die kommenden drei Jahre - eine deutliche Zunahme um 20 Prozentpunkte gegenüber 2008. Betroffen sind vor allem kleine Städte und die ostdeutschen Verwaltungen. Bevölkerungsverschiebungen von Ost nach West sowie von Kleinstädten zu Großstädten sorgen dafür, dass demographische Veränderungen ungleich wirken. Das sind Ergebnisse der Studie »Branchenkompass 2011 Public Services« von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
(erstellt am: Tue, 31 May 2011 09:25:59 +0100)

Alternde Belegschaften: Konzepte zur Sicherung des Wissenstransfers zwischen Älteren und Jüngeren
BIBB stellt Veröffentlichung »Ältere Beschäftigte: Zu jung, um alt zu sein« zum Thema »Alternde Belegschaften« vor. In Zukunft wird der größere Teil der Beschäftigten über 50 Jahre alt sein. Ihre individuelle Arbeitsfähigkeit zu sichern und das verlängerte Arbeitsleben auch in ihrem Sinne zu gestalten, erfordert ein weitreichendes Umdenken aller Beteiligten. Die jetzt erschienene Veröffentlichung »Ältere Beschäftigte: Zu jung, um alt zu sein« des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) stellt aktuelle Forschungsergebnisse, konkrete Konzepte und Instrumente aus wissenschaftlicher und unternehmerischer Sicht zum Thema ältere Beschäftigte vor.
(erstellt am: Wed, 11 May 2011 09:21:57 +0100)

Manager in Rente bleiben Arbeitgeber treu
Studie: Nahezu die Hälfte der Personal- und Finanzexperten in Deutschland und Österreich planen im Rentenalter weiter zu arbeiten. Ein Job nach dem Job? Für die meisten Finanz- und Personalmanager in Deutschland und Österreich ist das kein abwegiger Gedanke. 58 Prozent der deutschen und 50 Prozent der österreichischen Experten planen, nach ihrer Verrentung weiterhin auf dem Arbeitsmarkt aktiv zu sein. Dabei wissen die Befragten genau, welche Aufgaben sie im Ruhestand gerne übernehmen würden. Etwa ein Viertel möchte als Berater für den aktuellen Arbeitgeber fungieren, ungefähr jeder Fünfte könnte sich vorstellen, als Interim Manager für verschiedene Firmen tätig zu sein.
(erstellt am: Tue, 19 Apr 2011 09:58:34 +0100)

Grüne fordern bessere Integration Älterer in den Arbeitsmarkt
Grüne zur Qualifizierung älterer Arbeitnehmer. Die Integration Älterer in den Arbeitsmarkt soll nach Willen der Fraktion Bündnis90/Die Grünen verbessert werden. Hierfür seien Maßnahmen zur zukunftsorientierten Qualifizierung, zur Verbesserung der Kultur der Altersarbeit sowie zur effektiven Vermittlung Älterer aus der Arbeitslosigkeit erforderlich, schreiben die Abgeordneten in einem Antrag.
(erstellt am: Tue, 05 Apr 2011 08:51:39 +0100)

Aktuelle Daten zum demographischen Wandel in der EU
Studie »Demographie-Bericht 2010« vorgelegt: EU‑Bevölkerung wird älter und vielfältiger. Die Europäische Union, mit einer Bevölkerung von einer halben Milliarde, steht vor wichtigen demographischen Veränderungen. Während die Bevölkerung immer älter wird, nimmt die Fruchtbarkeit wieder zu, die Lebenserwartung steigt weiter und die EU zieht nach wie vor eine große Anzahl von Einwanderern an. Diese Entwicklungen stammen aus dem dritten »Demography Report«, der zusammen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, und der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration der Europäischen Kommission herausgegeben wird.
(erstellt am: Fri, 01 Apr 2011 15:11:53 +0100)

Studie: Die demografische Lage der Nation
Eine neue Studie des Berlin-Instituts untersucht, welche Folgen Bevölkerungsschwund und Alterung für die Entwicklung der Regionen haben. Der demografische Wandel nimmt an Fahrt auf: Die Einwohnerzahl Deutschlands ist seit ihrem Höchststand 2002 bereits um rund 800.000 gesunken. Die Belegschaften der Unternehmen altern, und die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer beginnen in diesem Jahrzehnt, ins Rentenalter einzutreten. Besonders auf regionaler Ebene treten dabei die demografischen Verwerfungen innerhalb Deutschlands immer deutlicher hervor. Rund die Hälfte aller Landkreise und kreisfreien Städte hat seit 2002 mehr als ein Prozent der Einwohner verloren – viele von ihnen, vor allem im Osten, deutlich mehr.
(erstellt am: Wed, 30 Mar 2011 11:34:55 +0100)

Zur Diskussion: Wie produktiv sind Ältere?
Bericht aus der Enquete-Kommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität. Eine kritische Debatte über den Wachstumsbegriff prägte den Auftakt der ersten öffentlichen Arbeitssitzung, zu der die neue Enquete-Kommission »Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität« am Montagnachmittag zusammenkam. Zu den Schwerpunkten der wissenschaftlich geprägten Diskussion, die vorwiegend von Beiträgen der von dem Gremium berufenen 17 Sachverständigen gespeist wurde, gehörte die kontrovers erörterte Frage, wie sich die zunehmende Alterung der Gesellschaft auf die Wirtschaftsleistung auswirkt.
(erstellt am: Wed, 16 Mar 2011 08:31:26 +0100)

Beschäftigungslosigkeit im Alter: Die Älteren ab 60 Jahren sind besonders betroffen
IAQ: Neue Untersuchung zu Arbeits- und Erwerbslosenzahlen. Offenbar werden viele Ältere durch die Arbeitslosenstatistik nicht erfasst. Speziell bei den über 60-Jährigen liegen seit 2001 die Erwerbslosenzahlen deutlich über den Arbeitslosenzahlen. Das zeigt der aktuelle Altersübergangsreport aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Er wurde im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung erstellt.
(erstellt am: Wed, 19 Jan 2011 11:30:14 +0100)

Smart Ageing - der Spagat zwischen Pflege und Beruf
Vom Umgang mit der alternden Belegschaft. Spagat zwischen Pflege und Beruf blockiert stille Reserven auf dem Arbeitsmarkt – Institut Arbeit und Technik: »Wohlfahrtsmix« für stärkere Aktivierung Die durch Familien- und Angehörigenarbeit blockierten stillen Reserven des Erwerbspersonenpotenzials können nach Einschätzung des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen stärker aktiviert werden. Dazu müssten alle Facetten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf berücksichtigt und dieses Thema nicht nur auf den Schwerpunkt der Kindererziehung und -betreuung beschränkt werden, schreiben die IAT-Wissenschaftler Michael Cirkel und Peter Enste in der neuen Ausgabe von IAT-Forschung-Aktuell.
(erstellt am: Wed, 12 Jan 2011 10:39:30 +0100)

DIHK: »Firmen fürchten Vergreisung ihrer Belegschaften«
DIHK veröffentlicht Umfrage »Arbeitsmarkt und Demografie« »Der demografische Wandel wird zu einer immer größeren Herausforderung für die Unternehmen in Deutschland«: Das belegt nach Worten von Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), eine aktuelle DIHK-Umfrage.
(erstellt am: Tue, 04 Jan 2011 09:04:06 +0100)

Deutschland von demografischen Risiken im Jahr 2049 weltweit mit am stärksten betroffen
Nachwuchsmangel, alternde Bevölkerung, weniger Hochschulabschlüsse. Deutschland, Tschechien, Italien und Österreich werden bis 2049 mit dem stärksten Arbeitskräfterückgang infolge des demografischen Wandels zu kämpfen haben. Zugleich wird die Anzahl der Arbeitskräfte mit Hochschulabschluss bis 2049 in Deutschland, Frankreich und Großbritannien die Anzahl der Arbeitskräfte mit Hochschulabschluss bis 2049 am deutlichsten sinken. Unternehmen sollten daher ihre innerbetriebliche demografische Entwicklung bereits heute analysieren, um erhebliche Personalengpässe langfristig zu vermeiden.
(erstellt am: Thu, 16 Dec 2010 09:19:26 +0100)

Zahl der eingeschulten Kinder weiter rückläufig
48,5 Prozent der ABC-Schützen waren Mädchen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden zu Beginn des laufenden Schuljahres 2010/11 in Deutschland 716.900 Kinder eingeschult. Das waren 1,3% weniger als im Vorjahr. Während in den neuen Ländern einschließlich Berlin die Zahl der Einschulungen um 2,0% gestiegen ist, nahm sie im früheren Bundesgebiet um 2,0% ab. Den stärksten Anstieg gab es in Sachsen (+ 4,8%), den deutlichsten Rückgang in Bayern (- 4,3%).
(erstellt am: Fri, 12 Nov 2010 10:51:46 +0100)

Demographischer Wandel: Keine Angst vor dem Geburtenrückgang!
Die Bevölkerung altert – und demographischer Wandel verändert auch das Arbeitsleben. Doch laut Studien der TU Wien können die Auswirkungen durchaus positiv sein. Die Geburtenzahlen gehen zurück, der Anteil der älteren Bevölkerung wächst. Oft wird diese Entwicklung mit negativen Konsequenzen für das Wirtschaftswachstum verbunden, doch gibt es darüber weder zuverlässige Erfahrungswerte noch liefern ökonomische Modelle dazu eindeutige Aussagen. Wirtschaftsmathematische Analysen der TU Wien zeigen nun: Ein Bevölkerungsrückgang kann sich sogar positiv auf den Wohlstand auswirken. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Bildungsgrad der Arbeitskräfte steigt – und zwar in jedem Lebensalter.
(erstellt am: Wed, 03 Nov 2010 10:00:54 +0100)

Alternde Belegschaften: ...und sie sind doch produktiv
ZEW-Studie belegt Wirkung von Altersmanagement. Das Instrument der altersgemischten Teams setzen die Unternehmen am häufigsten zum Wissenstransfer zwischen den Generationen ein, so eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln aus dem Jahr 2008. Jetzt bestätigte eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), dass das Miteinander von Alt und Jung im Betrieb die Produktivität beider Altersgruppen fördert.
(erstellt am: Tue, 26 Oct 2010 10:27:03 +0100)

Studie: Ältere sind im Durchschnitt nicht weniger produktiv als jüngere Beschäftigte
ZEW legt erste deutschlandweit repräsentative Studie zur Wirkung spezifischer Personalmaßnahmen für ältere Mitarbeiter vor. Der Anteil Älterer an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern deutscher Unternehmen nimmt seit Jahren stetig zu und wird weiter steigen. Um Produktivitätseinbußen zu vermeiden, setzen schon jetzt viele Betriebe auf Personalmaßnahmen speziell für ältere Mitarbeiter. Und das mit gutem Grund: Ältere sind erheblich leistungsfähiger, wenn sie in Teams mit jüngeren Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten, ihr Arbeitsplatz altersgerecht ausgestattet ist und die Tätigkeiten ihre Stärken berücksichtigen. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).
(erstellt am: Wed, 13 Oct 2010 06:56:01 +0100)

Zahl der älteren Menschen nimmt zu: Mehr als jeder Fünfte im Rentenalter
Demografischer Wandel im Osten besonders ausgeprägt. Ende 2009 waren von den rund 81,8 Millionen Einwohnern in Deutschland 16,9 Millionen 65 Jahre und älter. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war damit mehr als jeder fünfte Einwohner (20,7%) im Rentenalter. Der Anteil der Seniorinnen und Senioren an der Bevölkerung ist regional sehr unterschiedlich: So lebten in den östlichen Bundesländern (ohne Berlin) mit durchschnittlich 23,5% vergleichsweise mehr ältere Menschen ab 65 Jahren. Dabei verzeichnete Sachsen mit 24,7% den höchsten Anteil, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 24,2%. Die westlichen Bundesländer haben mit durchschnittlich 20,2% einen geringeren Anteil älterer Menschen. Die niedrigsten Werte sind in den Stadtstaaten Berlin mit 19,1% und Hamburg mit 19,0% zu finden. Im Westen Deutschlands hat das Saarland...
(erstellt am: Fri, 01 Oct 2010 08:16:01 +0100)

Erwerbstätigkeit im Alter hängt vom Beruf ab
Altersübergangs-Report: Ausdifferenzierung der Erwerbschancen vor allem nach dem 60. Lebensjahr, in einigen Berufen aber schon früher. Wer wie lange im Alter arbeitet, hängt vom Beruf ab. Vor allem ab dem 60. Lebensjahr unterscheiden sich die Chancen deutlich: Während Personen in manuellen Berufen wie Bauarbeiter oder Industriemechaniker diese überdurchschnittlich häufig nicht mehr ausüben (können), arbeiten Manager und Professionen wie Ärzte, Richter und Wirtschaftsprüfer meist bis 65. Wer als Rentner noch erwerbstätig ist, geht hauptsächlich einfachen Dienstleistungstätigkeiten für einen Zuverdienst nach, beispielsweise im Wachschutz oder in der Gebäudereinigung. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen zur Erwerbstätigkeit im Alter.
(erstellt am: Thu, 26 Aug 2010 00:00:00 +0100)

Qualifizierung von älteren Mitarbeitern: Chefsache
Der demografische Wandel führt in den nächsten Jahren zu einem steigenden Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft. Für Unternehmen wird es noch bedeutsamer, ihre Beschäftigten betrieblich weiterzubilden und auch vermehrt Ältere einzustellen. Der demografische Wandel bezeichnet die Tatsache, dass die Zahl der jüngeren Menschen in der Gesellschaft insgesamt abnimmt, während die Zahl der Älteren steigt. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind bereits heute erkennbar. So ist beispielsweise die Zahl der Schulabgänger rückläufig. Im Osten Deutschlands wird 2011 nur noch die Hälfte des Jahrgangs von 2005 die Schulen verlassen. In den westlichen Bundesländern sind es 2018 nur etwa 90 Prozent des Niveaus von 2005. Das Potenzial an Erwerbspersonen wird nach heutigem Stand bis zum Jahr 2050 um rund 20 Prozent zurückgehen.
(erstellt am: Tue, 17 Aug 2010 16:12:57 +0100)

BMBF fördert Forschung für Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel
22 Millionen Euro für die Entwicklung neuer Beschäftigungs- und Lebensarbeitsmodelle / Neu aufgelegte Broschüre gibt Unternehmen praktische Hilfestellung. Unsere Gesellschaft wird im Durchschnitt immer älter. Das hat auch erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitswelt - für jedes Unternehmen und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt. Wenn viele ältere Kolleginnen und Kollegen ausscheiden, muss sichergestellt werden, dass ihr Wissen und ihre Erfahrungen nicht verloren gehen; Jüngere und Ältere müssen besser zusammenarbeiten; Erwerbsbiografien ändern sich - es gibt mehr Brüche und jeder ist aufgefordert, lebenslang zu lernen. Darin liegen zugleich aber auch Chancen - auf flexiblere Strukturen, bessere Zusammenarbeit, wachsende Kompetenz.
(erstellt am: Tue, 17 Aug 2010 11:08:19 +0100)

Studie: Sind ältere Arbeitnehmer unmotiviert?
Neue Studie zur Leistungsmotivation älterer Arbeitnehmer widerlegt Vorurteile und empfiehlt Maßnahmen gegen Altersdiskriminierung. »Ältere Arbeitnehmer sind unmotiviert«, lautet ein Vorurteil, das in Deutschland weit verbreitet ist. Aber ist es gerechtfertigt? Dr. Tanja Rabl, Wirtschaftswissenschaftlerin an der Universität Bayreuth, kommt in einer neuen Studie zu einem anderen Ergebnis: Das Lebensalter von Arbeitnehmern steht in keinem bedeutsamen Zusammenhang mit ihrer Motivation, im Unternehmen tatkräftig mitzuarbeiten. Älter zu sein, ist – für sich genommen – keine Ursache dafür, dass die Leistungsbereitschaft nachlässt und der Wille zum Erfolg erlahmt.
(erstellt am: Tue, 10 Aug 2010 09:51:35 +0100)

Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien
Soziologische Nachwuchsforschungsgruppe am Zentrum für Sozialpolitik der Uni Bremen bewilligt. DFG fördert im Rahmen des Emmy-Noether-Programms ein Projekt zum Thema »Erwerbsarbeit jenseits der Rentengrenze in Deutschland und Großbritannien«. Im Oktober 2010 wird am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen eine soziologische Nachwuchsforschungsgruppe zum Thema »Erbwerbstätigkeit jenseits der Rentengrenze im deutsch-britischen Vergleich« eingerichtet. Dr. Simone Scherger, zurzeit noch Research Fellow am ESRC Centre for Research on Socio-Cultural Change der University of Manchester, wird damit von der Deutschen Forschungsgemeinschaft in das Emmy-Noether-Programm für herausragende Nachwuchswissenschaftler aufgenommen.
(erstellt am: Wed, 21 Jul 2010 10:19:39 +0100)

Umfrage: Deutsche Unternehmen vernachlässigen Arbeitnehmer über Vierzig
Durchschnittlich nur 8,7 Prozent der Mitarbeiter über 40 Jahre nehmen an Förderprogrammen teil. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage der Innofact AG im Auftrag von von Rundstedt HR Partners unter rund 500 Topmanagern und Führungskräften, brechen Mitarbeiter-Förderprogramme ab dem 40. Lebensjahr drastisch ein. Lediglich 8,7 Prozent der Arbeitnehmer über 40 Jahre werden entsprechend ihrer Potenziale gefördert – Tendenz abnehmend. Die meisten Programme konzentrieren sich auf 20- bis 40-jährige Mitarbeiter. Dabei steigt der Anteil der über 40-Jährigen im Berufsleben kontinuierlich: Laut aktuellen Erhebungen stellen sie bereits heute rund 60 Prozent der Erwerbstätigen. Zukünftig wird ihr Anteil weiter zunehmen.
(erstellt am: Wed, 14 Jul 2010 09:02:32 +0100)

Altersübergangs-Report: Mehr junge Ältere arbeiten länger
Zahlen zum Übergang zwischen Berufstätigkeit und Rente. Die Zahl der älteren Erwerbstätigen in Deutschland wächst. Seit 2007 ist über die Hälfte der 55- bis 64-Jährigen noch im Job; zehn Jahre zuvor waren es weniger als 40 Prozent. Das zeigt der Altersübergangs-Monitor des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Er untersucht für die Hans-Böckler-Stiftung und das Forschungsnetzwerk Alterssicherung den Übergang zwischen Erwerbsleben und Ruhestand.
(erstellt am: Fri, 02 Jul 2010 09:29:20 +0100)

Altersübergangsmonitor: Mehr Rentner über 65 erwerbstätig
Teilzeit ist die häufigste Beschäftigungsform. Immer mehr Ältere arbeiten auch als Rentner weiter. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des Altersübergangs-Monitors vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Untersuchung zum Übergang zwischen Erwerbsleben und Ruhestand wurde von der Hans-Böckler-Stiftung und dem Forschungsnetzwerk Alterssicherung in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Bereits 2007 arbeiteten in einzelnen Gruppen wie den Hochqualifizierten oder Männern in Westdeutschland zwischen 10 und 15 Prozent der 65- bis 69-Jährigen. Auch Frauen gehen immer häufiger einer Beschäftigung nach und heben damit die Alterserwerbstätigenquote spürbar an.
(erstellt am: Thu, 17 Jun 2010 09:01:58 +0100)

Demographischer Wandel verändert Arbeitsmarkt tiefgreifend
Dramatischer Einbruch in den Ausbildungsjahrgängen im Osten Deutschlands. Der Demographische Wandel wird den Arbeitsmarkt schneller und grundlegender verändern als vielfach angenommen. Das gilt vor allem für die neuen Bundesländer. Mit Ausnahme von Brandenburg und Berlin wird sich im Osten Deutschlands die Altersgruppe der 19- bis 24-Jährigen bereits in den kommenden fünf Jahren nahezu halbieren. Dafür sorgt vor allem der sehr starke Geburtenrückgang kurz nach der Wende. Da in den Jahren nach der Wende die Geburtenzahl wieder zunahm, steigt die Anzahl der 19- bis 24-Jährigen im Osten Deutschlands 2015 bis 2025 sogar wieder leicht an. Bundesweit geht die Zahl der Personen in dieser Altersgruppe bis zum Jahr 2025 um voraussichtlich 1,2 Millionen Menschen zurück.
(erstellt am: Fri, 04 Jun 2010 08:51:17 +0100)

DIHK: Demografische Trendwende schlägt auf den Ausbildungsmarkt durch
DIHK veröffentlicht aktuelle Umfrageergebnisse. »Nicht Lehrstellen, sondern Bewerber sind knapp«: So fasste Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), in Berlin die Ergebnisse der DIHK-Ausbildungsumfrage 2010 zusammen. Die Untersuchung, an der sich mehr als 15.000 Unternehmen beteiligten, zeige, dass die demografische Trendwende nun voll auf den Ausbildungsmarkt durchschlage, so Wansleben.
(erstellt am: Mon, 26 Apr 2010 09:13:48 +0100)

ELMA - Erhaltung der beruflichen Leistungsfähigkeit und Motivation älterer Arbeitnehmer
Es wurde ein Bildungskonzept entwickelt und umgesetzt, das sich aus folgenden drei Komponenten zusammensetzt: Kognitives Training, körperliches Training, Förderung gesundheitsbezogenen Wissens und gesundheitsbewußter Lebensstile. Mit Förderung der Robert Bosch Stiftung haben das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg und das Institut der deutschen Wirtschaft eine praxisorientierte Untersuchung zur Lern- und Veränderungsfähigkeit älterer Mitarbeiter durchgeführt. Diese Untersuchung fand an zwei Standorten der Robert Bosch GmbH statt. Wissenschaftlich fundierte Aussagen über die Lern- und Veränderungsfähigkeit älterer Mitarbeiter gewinnen angesichts der Tatsache, dass zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland vermehrt auf das ältere Erwerbspersonenpotential zurückgegriffen werden muss, insbesondere Aktualität. Wird durch Bildung tatsächlich ein Beitrag zur Erhaltung der beruflichen Leistungsfähigkeit und Leistungsmotivation geleistet? Diese wichtige Frage, die den Ausgangspunkt der Untersuchung bildete, lässt...
(erstellt am: Fri, 02 Apr 2010 08:10:50 +0100)

Studie: Stärken älterer Mitarbeiter erkennen und nutzen
ELMA: Bildung ist großes Potential für die Bewältigung des demographischen Wandels. Auf Initiative der Robert Bosch Stiftung haben das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg und das Institut der deutschen Wirtschaft die Lern- und Veränderungsfähigkeit älterer Mitarbeiter untersucht. Die Wissenschaftler stellen eindeutig fest: Bildungsangebote leisten einen entscheidenden Beitrag, um berufliche Leistungsfähigkeit und Leistungsmotivation über die gesamte Spanne der Berufstätigkeit zu erhalten. Sie bilden auch eine Grundlage für die Erhaltung der Innovationsfähigkeit. Die Befunde der Untersuchung machen deutlich, welches Potential ältere Mitarbeiter für Unternehmen darstellen. Deren Aufgabe wiederum besteht darin, dieses Potential zu nutzen. Die in der Untersuchung entwickelten Bildungskonzepte stellen einen wichtigen Beitrag dazu dar. An zwei Standorten der Robert Bosch GmbH waren Mitarbeiter zwischen 45 und 63...
(erstellt am: Fri, 02 Apr 2010 08:03:05 +0100)

Studie: Ältere werden im Internet zunehmend aktiver
Großes Wachstumspotenzial bei Silver Surfern. Im vergangenen Jahr haben insgesamt 34,1 Millionen Deutsche zwischen 14 und 69 Jahren Waren oder Dienstleistungen im Internet gekauft. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Online Shopping Survey der GfK. Das sind 2,2 Millionen Kunden mehr als im Jahr zuvor. Darin enthalten sind 15,2 Millionen Online-Bucher von Reisedienstleistungen sowie 7,9 Millionen Verbraucher, die Produkte über das Internet bei Privatpersonen gekauft haben.
(erstellt am: Thu, 01 Apr 2010 08:23:39 +0100)

BAG: Arbeitgeber kann ältere Arbeitnehmer von Aufhebungsverträgen ausschließen
Keine Altersdiskriminierung durch auf jüngere Arbeitnehmer beschränktes Angebot von Aufhebungsverträgen. Nimmt der Arbeitgeber die bei ihm beschäftigten über 55jährigen Arbeitnehmer aus dem Personenkreis aus, dem er im Rahmen einer Personalabbaumaßnahme den Abschluss von Aufhebungsverträgen gegen Abfindungen anbietet, liegt darin keine Diskriminierung wegen des Alters. Es fehlt bereits an einer unmittelbaren Benachteiligung wegen des Alters iSv. § 3 Abs. 1 Satz 1 AGG. Den älteren Arbeitnehmern bleibt ihr Arbeitsplatz erhalten. Sie werden deshalb nicht weniger günstig als die jüngeren Arbeitnehmer behandelt, die ihren Arbeitsplatz - wenn auch unter Zahlung einer Abfindung - verlieren. Dies entschied jetzt das Bundesarbeitsgericht.
(erstellt am: Fri, 26 Feb 2010 08:35:22 +0100)

Demografischer Wandel: In Ostdeutschland besonders hoher Bevölkerungsrückgang
Die rapide Alterung wirkt sich in den neuen Ländern nicht nur in der schnell ansteigenden Zahl der Älteren aus, sondern auch im Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials. Der Osten Deutschlands wird bis zum Jahr 2060 in viel stärkerem Maße vom Rückgang und der Alterung der Bevölkerung betroffen sein als der Westen: In den neuen Bundesländern (ohne Berlin) werden 2060 rund 37% weniger Menschen als im Jahr 2008 leben und 36% von ihnen werden 65 Jahre und älter sein. Besonders schnell wird diese Entwicklung in den kommenden zwei Jahrzehnten voranschreiten: Bereits um 2030 wird die Bevölkerungszahl in den neuen Ländern um 15% niedriger sein als heute und jeder dritte Einwohner wird 65 Jahre oder älter sein.
(erstellt am: Tue, 23 Feb 2010 08:10:43 +0100)

Ältere Beschäftigte besser als ihr Ruf
Altersbilder in deutschen Industrieunternehmen und Personalpolitik für ältere Beschäftigte. Immer noch heißt es vielfach von älteren Mitarbeitern, sie seien lustlos, langsam und weniger produktiv als ihre jüngeren Kollegen. Diese Annahme konnte eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) jetzt als Vorurteil widerlegen: Kollegen jenseits der 50 sind wesentlich besser als ihr Ruf.
(erstellt am: Tue, 09 Feb 2010 10:22:24 +0100)

Alternde Belegschaften: Versetzung per Mausklick
(Von Rainer Spies, Journalist und Berater für Personalkommunikation). Demografie: Die Gesellschaft wird immer älter. Im Jahr 2060 wird jeder Dritte 65 Jahre und älter sein. Dramatisch verändern wird sich auch die Zusammensetzung der Gruppe der Erwerbstätigen. Bereits in etwa zehn Jahren wird in den Betrieben die Gruppe der 50- bis unter 65-Jährigen zahlenmäßig der der 30- bis unter 50-Jährigen entsprechen. Die Unternehmen sind zum Handeln gezwungen, denn bei den älteren Mitarbeitern sind die Fehlzeiten höher und nehmen Tätigkeitseinschränkungen zu.
(erstellt am: Mon, 25 Jan 2010 10:24:32 +0100)

Studie: Motivations- und Anreizsysteme für älter werdende Belegschaften
Die Mehrheit der befragten Unternehmen ist davon überzeugt, dass die Personalkosten in den kommenden Jahren steigen werden. In den kommenden fünf Jahren werden deutliche demografische Veränderungen die Chemie- und Pharmaindustrie Hessens prägen, jedoch hat sich dort bislang lediglich jedes zweite Unternehmen »demografiefest« gemacht: Zwar sind sich 80 Prozent der Unternehmen den Herausforderungen des demografischen Wandels bewusst, allerdings besteht bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen Potenzial zur Optimierung. Etwa die Hälfte der Unternehmen hat noch keine Initiativen eingeleitet, um den aus einer alternden und der Verknappung qualifizierter Nachwuchskräfte erwachsenden Problemen zu begegnen.
(erstellt am: Thu, 21 Jan 2010 15:22:15 +0100)

EU-Studie: Ostdeutsche bald älteste Europäer
Regionale Bevölkerungsprojektionen EUROPOP2008: Die meisten Regionen der EU müssen sich auf eine ältere Bevölkerung in Jahr 2030 einstellen. In den ostdeutsche Regionen werden im Jahr 2030 die meisten alten Menschen gemessen am Bevölkerungsdurchschnitt leben. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen Berichts des Europäischen Statistikamts Eurostat, der die Bevölkerungsentwicklung von 281 europäischen Regionen bis 2030 unter die Lupe genommen hat. Demnach lebt dann im europäischen Vergleich die älteste Durchschnittsbevölkerung in Chemnitz, mehr als ein Drittel der Menschen (37,3 Prozent) werden dort 2030 über 65 Jahre alt sein.
(erstellt am: Thu, 21 Jan 2010 14:25:55 +0100)

Schätzung der Bevölkerungsentwicklung: Einwohnerzahl in Deutschland nahm 2009 weiter leicht ab
DESTATIS: Abwärtstrend setzt sich fort. Die Einwohnerzahl Deutschlands dürfte nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 2009 gegenüber dem Vorjahr erneut leicht gesunken sein. Der Rückgang wird auf etwa 0,3% geschätzt, von 82,0 Millionen Einwohnern Ende 2008 auf 81,8 bis 81,7 Millionen Ende 2009. Damit setzt sich die Abnahme der Bevölkerungszahl weiter fort. Seit 2003 hat Deutschland jedes Jahr Einwohner verloren.
(erstellt am: Thu, 21 Jan 2010 14:13:06 +0100)

Demographische Entwicklung: Regional heterogene Entwicklung in der Erwerbsbevölkerung erwartet
Statistische Ämter des Bundes: Erwerbspersonenzahl könnte sich in den Bundesländern bis 2030 sehr unterschiedlich entwickeln. Die Erwerbsbevölkerung wird zumindest bis 2020 stetig älter; nach 2020 wird allerdings der Anteil der älteren Erwerbspersonen in den meisten Bundesländern nach verschiedenen Berechnungsarten wieder sinken. Im Hinblick auf die zukünftige internationale Konkurrenz- und Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschlands wird dies oftmals als Problem angesehen. Flexibilität, Kreativität und die Fähigkeit neue, innovative Konzepte zu entwickeln bzw. anzuwenden, werden gemeinhin eher den jüngeren Bevölkerungsgruppen zugeschrieben.
(erstellt am: Wed, 02 Dec 2009 13:57:38 +0100)

DemoData: Demographischer Wandel in Zahlen
Daten für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung und die Rostocker Universität haben eine bundesweite Online-Plattform mit In­formationen zum Bevölkerungswandel in Deutschland entwickelt, die am Montag in Rostock an den Start gegangen ist. Unter anderem lassen sich Daten zu Alters­entwicklung oder Lebenserwartung in verschiedenen Regionen bis auf die Ebene einzelner Landkreise und kreisfreier Städte im Internet-Angebot »DemoData« analysieren.
(erstellt am: Wed, 02 Dec 2009 06:39:06 +0100)

Studie: Ältere Arbeitnehmer fühlen sich vernachlässigt
Trotz Fachkräftemangel: Deutsche Unternehmen bieten wachsender Generation 50Plus kaum altersgerechte Möglichkeiten im Job / Ältere wollen mehr Perspektiven. Der demografische Wandel lässt die Belegschaften deutscher Unternehmen schneller altern, als diese Angebote wie Weiterbildung oder Entlohnungsmodelle anpassen. Das sorgt für steigende Unzufriedenheit bei älteren Arbeitnehmern. Aus Sicht der Generation 50Plus trauen Unternehmen in Deutschland den Älteren zu wenig Entwicklungspotenzial zu und bieten ihnen keine interessanten beruflichen Perspektiven. Das zeigt eine aktuelle Studie des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture.
(erstellt am: Mon, 30 Nov 2009 10:02:26 +0100)

Ältere Mitarbeiter: Vorurteile weitgehend widerlegt
Betriebliches Wissen und Lebenserfahrung gefragt. Kollegen jenseits der 50 sind besser als ihr Ruf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das rund 1.350 Personalleiter und Geschäftsführer von Industrieunternehmen zum Image älterer Beschäftigter befragt hat. Demnach hält nur eine Minderheit von 27 Prozent der Befragten ältere Mitarbeiter für weniger produktiv, weil sie beim Arbeitstempo nicht mehr mithalten können. Und ein Viertel der Unternehmen glaubt, Weiterbildung für ältere Mitarbeiter lohne sich nicht.
(erstellt am: Tue, 24 Nov 2009 10:23:11 +0100)

Demografische Entwicklung: 2060 etwa ein Drittel weniger Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter
Destatis: Im Jahr 2060 wird jeder Siebente 80 Jahre oder älter sein. Heute leben in Deutschland etwa 82 Millionen Menschen, 2060 werden es voraussichtlich nur noch 65 bis 70 Millionen sein. Daneben kommt es zu erheblichen Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung. Heute sind 20% der Bevölkerung 65 Jahre oder älter. Bereits in den kommenden beiden Jahrzehnten wird der Anteil älterer Menschen deutlich steigen. »Im Jahr 2060 wird dann jeder Dritte mindestens 65 Lebensjahre durchlebt haben – jeder Siebente wird sogar 80 Jahre oder älter sein«, sagte der Präsident des Statistischen Bundesamtes (Destatis), Roderich Egeler, im Rahmen einer Pressekonferenz zur 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung.
(erstellt am: Thu, 19 Nov 2009 06:22:14 +0100)

Demographischer Wandel setzt Schulsystem unter Druck
Aktuelle Bildungsdaten für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern. /xtypo_download} Unter dem Druck des demographischen Wandels wird sich das deutsche Schulsystem in den kommenden 15 Jahren radikal verändern. Bis zum Jahr 2025 wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 18 Jahren von knapp 11 Millionen um rund 2 Millionen auf künftig 9 Millionen zurückgehen. Das zeigt eine aktuelle Prognose der Bertelsmann Stiftung. Unter »wegweiser-kommune.de« können ab sofort erstmals auch bildungsrelevante Daten für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern abgerufen werden.
(erstellt am: Fri, 06 Nov 2009 10:52:56 +0100)

Bevölkerungsentwicklung: Bundesweiter Rückgang mit Ausnahme von Berlin und Hamburg
Bevölkerung in Deutschland Ende März 2009 unter 82 Millionen. Im ersten Quartal 2009 ist die Zahl der Einwohner im wiedervereinigten Deutschland erstmals unter die 82-Millionen-Grenze gefallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Zahl der Einwohner nach vorläufigen Ergebnissen am 31. März 2009 bei 81,9 Millionen. Zu Jahresbeginn hatte die Bevölkerungszahl rund 82,0 Millionen betragen. Im Jahr davor waren es am Ende des ersten Quartals 2008 noch 82,1 Millionen Personen.
(erstellt am: Wed, 04 Nov 2009 08:29:49 +0100)

Studie: Qualitative Personalplanung kommt zu kurz
»Planung der Personalressourcen zu undifferenziert«. Unternehmen nehmen das Thema Personalplanung nicht ernst genug. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der Haufe Akademie und des Personalmagazins unter Führungskräften und Personalverantwortlichen hauptsächlich mittelständischer Unternehmen.
(erstellt am: Thu, 22 Oct 2009 07:25:33 +0100)

Schweiz: Demografie und Konjunktur wirken sich auf Berufsbildung aus
Unternehmen sollten allfälligen Fachkräftemangel vorbeugen. Wie aus den neusten Szenarien des schweizerischen Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht, dürfte die Zahl der Schulabgänger in der Schweiz in Zukunft kontinuierlich sinken. Dies wirkt sich auf alle weiteren Bildungswege aus. Das BFS geht davon aus, dass bis ins Jahr 2018 gegen 14 % weniger junge Frauen und Männer in die berufliche Grundbildung eintreten werden. Dadurch sind Unternehmen herausgefordert, die auf praxisorientierte Fachkräfte angewiesen sind.
(erstellt am: Tue, 13 Oct 2009 08:57:32 +0100)

Sind ältere Arbeitnehmer anders?
Die vierte Tagung der Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung machte wieder deutlich: Ältere Arbeitnehmer haben nicht weniger Potenzial – sie müssen nur entsprechend gefördert werden. Auch in diesem Jahr bot die Tagung der Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung unter dem Motto »Gesundheit, Qualifikation und Motivation älterer Arbeitnehmer - messen und beeinflussen« wieder eine gelungene Mischung von Expertenbeiträgen aus Wissenschaft und Praxis. Tenor war, dass demographische Veränderungsprozess stärker in personalpolitische Entscheidungen einbezogen werden müssen. Vor dem Hintergrund einer zunehmend alternden Bevölkerung und damit auch alternden Belegschaften müssten Arbeitgeber sich verstärkt mit dem Thema Alternsmanagement und damit mit der Gesundheit, Qualifikation und Motivation auseinandersetzen. Ernst Kaiser von der AOK Hessen beispielsweise merkte an, dass viele Unternehmen derzeit noch keinen Handlungsbedarf sähen, weil...
(erstellt am: Fri, 09 Oct 2009 09:49:11 +0100)

Alternde Belegschaften: Plädoyer für ältere und qualifiziertere Mitarbeiter
»Die Jungen laufen schneller – aber die Alten kennen die Abkürzungen«. Die Wirtschaftskrise ist allgegenwärtig. Arbeitsmarktexperten rechnen mit einer deutlichen Zunahme der Arbeitslosigkeit im nächsten Jahr. Dennoch kann es für Unternehmen gute Gründe geben, sich bei Stellenbesetzungen nicht zurückzuhalten, sondern antizyklisch (auch) auf ältere Mitarbeiter zu setzen und sie auch schon bei der betrieblichen Weiterbildung stärker mit einzubinden.
(erstellt am: Tue, 06 Oct 2009 08:03:14 +0100)

Internetnutzung: Silver-Onliner stark im Kommen
Jeder dritte Deutsche von 65 bis 74 Jahren nutzt das Internet. Das Internet wird für immer mehr Senioren zum festen Bestandteil des Lebens. 30 Prozent der Deutschen von 65 bis 74 nutzen es zumindest gelegentlich. In der Altersgruppe von 55 bis 64 sind bereits 60 Prozent online. Damit nutzt unter dem Strich fast jeder zweite Bundesbürger im Alter von 55 bis 74 Jahren das Internet (45 Prozent).
(erstellt am: Thu, 01 Oct 2009 14:40:29 +0100)

Umfrage: Beschäftigte 50plus sind am stärksten von Arbeitslosigkeit bedroht
76 Prozent der Arbeitsmarktexperten sehen für ältere Beschäftigte die Gefahr der Arbeitslosigkeit am größten * Fachliche Kompetenzen erhöhen Beschäftigungschancen am stärksten. Für Beschäftigte älter als 50 Jahre ist in der Wirtschaftskrise die Gefahr der Arbeitslosigkeit am größten. Zu dieser Erkenntnis gelangt eine aktuelle Umfrage der Bonner Wirtschaftsakademie (BWA), die im Rahmen des Projekts »50+ aktiv« der ARGEn (Arbeitsgemeinschaften der für die Grundsicherung zuständigen Kommunen und Agenturen für Arbeit) Bonn und Rhein-Sieg ältere Langzeitarbeitslose wieder in den ersten Arbeitsmarkt integriert. Von den befragten Arbeitsmarkt- und Personalexperten sagen 76 Prozent, dass für über 50-jährige die Gefahr der Arbeitslosigkeit am größten ist. Deutlich geringer ist nach Meinung der Experten das Risiko in den Altersklassen 20 bis 30 Jahre (6...
(erstellt am: Tue, 29 Sep 2009 11:19:02 +0100)

Maßgeschneiderte Arbeitszeitmodelle für Ältere
Projekt KRONOS gibt Empfehlungen für den Umgang mit dem demographischen Wandel. Angesichts des demographischen Wandels müssen Unternehmen sich auf älter werdende Belegschaften einstellen. Eine adäquate Gestaltung der Arbeitszeit trägt dazu bei, Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten. Im Projekt KRONOS haben Forscher des KIT Arbeitszeitmodelle untersucht, die dem Prozess des Älterwerdens gerecht werden. Basierend auf den Ergebnissen empfehlen sie unter anderem Schichtpläne mit schneller Vorwärtsrotation sowie maßgeschneiderte Langzeitkonten, deren Guthaben sich nach den Bedürfnissen der Arbeitnehmer einsetzen lässt.
(erstellt am: Tue, 29 Sep 2009 10:54:12 +0100)

Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter an
Nach wie vor ist die Lebenserwartung im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin-West) etwas höher als in den neuen Bundesländern (ohne Berlin-Ost). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Lebenserwartung in Deutschland weiter angestiegen. Sie beträgt nach der neuen Sterbetafel 2006/2008 für neugeborene Jungen 77,2 Jahre und für neugeborene Mädchen 82,4 Jahre. Nach der vorherigen Sterbetafel 2005/2007 waren es 76,9 beziehungsweise 82,3 Jahre.
(erstellt am: Thu, 24 Sep 2009 11:55:30 +0100)

Studie: Unternehmen richten Personalarbeit zu wenig auf demografische Risiken aus
BDU: Herausforderungen sind vielfach bewusst, aber Konsequenzen werden nur zögerlich abgeleitet. Dass mit der demografischen Entwicklung große Herausforderungen verbunden sind, ist vielen Unternehmen bewusst. Nur: Daraus Konsequenzen und konkrete Maßnahmen für die künftige Personalarbeit abzuleiten, fällt den Firmenverantwortlichen offensichtlich weitaus schwerer. So gaben in der Studie »Demografie Exzellenz - Herausforderungen im Personalmanagement« lediglich 29 Prozent der Unternehmen an, demografieorientiertes Personalmanagement als strategisches Ziel zu verfolgen. Die Studie haben der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. und sein Regionalarbeitskreis (RAK) Baden-Württemberg gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach durchgeführt. Ausgewertet wurden die Daten von 131 Unternehmen, die Befragung erfolgte im April und Mai 2009.
(erstellt am: Wed, 23 Sep 2009 10:56:32 +0100)

Ausschreibung: Beschäftigungsfähigkeit von Bauarbeitern erhalten
Förderschwerpunkt 2009-III »Demografischer Wandel in der Bauwirtschaft«. Im Rahmen des »Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen« schreibt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Förderschwerpunkt 2009-III »Demografischer Wandel in der Bauwirtschaft - Konzepte und Modelle für den Erhalt und die Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit« aus. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) begleitet das vom BMAS geförderte Modellprogramm fachlich.
(erstellt am: Tue, 22 Sep 2009 09:06:28 +0100)

Gute Arbeit bekommt jedem Alter
Förderschwerpunkt »Altersgerechte Arbeitsbedingungen«. In vielen Betrieben sind vor allem die Führungsebenen noch zu wenig mit dem Thema »Altersgerechte Arbeitsbedingungen« vertraut, wie gestern, am 15. September 2009, eine Veranstaltung zu diesem Thema im Dortmunder Harenberg-City-Center zeigte. »Im betrieblichen Alltag lassen sich Maßnahmen nicht auf Ältere begrenzen«, berichtete Isabel Rothe, Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund, aus einem Förderschwerpunkt der BAuA. »Dies ist auch nicht sinnvoll, da eine ergonomische und altersgerechte Gestaltung der Arbeitsanforderungen letztlich allen Beschäftigten zu Gute kommt.« Zudem stoße man durch Rahmenbedingungen im Betrieb und seinem Umfeld schnell an Grenzen. »Auch bei Unternehmensberatern ist Demografie oft noch kein Thema«, so die BAuA-Präsidentin.
(erstellt am: Wed, 16 Sep 2009 08:47:12 +0100)

Strategien zur Finanzierung der Alters- und Gesundheitsversorgung in einer alternden Welt
Weltwirtschaftsforum und Mercer veröffentlichen Bericht. Das Weltwirtschaftsforum hat mit Unterstützung von Mercer und der OECD einen neuen Bericht mit dem Titel Transforming Pensions and Healthcare in a Rapidly Ageing World: Opportunities and Collaboration Strategies vorgelegt. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und seiner Auswirkungen liefert der Bericht Strategien zur Finanzierung der Alters- und Gesundheitsversorgung in einer alternden Welt.
(erstellt am: Mon, 14 Sep 2009 10:58:58 +0100)

Gesundheitsförderung: Lohnende Investition für Betriebe und Beschäftigte
Gesundheitsförderung muss unverzichtbares Personalinstrument werden. Alternsprozesse sind beeinflussbar – das ist die gute Nachricht. Das bestätigt auch die aktuelle Studie »Gesundheit und Krankheit im Alter«, veröffentlicht vom Statistischen Bundesamt gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Altersfragen und dem Robert Koch-Institut. Beispielsweise durch Gesundheitsförderung und Prävention aber auch durch Schaffung einer alternsfreundlichen Atmosphäre – wesentlich auch für Unternehmen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten wollen und ihre Belegschaften bis zum gesetzlichen Rentenalter fit und motiviert halten möchten.
(erstellt am: Tue, 08 Sep 2009 13:04:29 +0100)

Altersübergangsreport (Fortschreibung 2009-02)
Altersteilzeit: Zunehmend Beschäftigungsbrücke zum späteren Renteneintritt. Wegfall der Förderung verengt auch den Zugang in nichtgeförderte Altersteilzeit - Nachfolgetarifverträge fehlen Der Altersübergangs-Report bringt in unregelmäßiger Folge Ergebnisse des Projekts »Altersübergangs-Monitor«, das die Hans-Böckler-Stiftung seit 2003 fördert und das vom Institut Arbeit und Qualifikation IAQ durchgeführt wird. Das Pilotprojekt hat zum Ziel, betrieblichen und gesellschaftlichen Akteuren ein repräsentatives und möglichst zeitnahes Bild vom Übergangsgeschehen zwischen der Erwerbs- und der Ruhestandsphase zu vermitteln.
(erstellt am: Fri, 04 Sep 2009 10:54:36 +0100)

Alternde Belegschaften: Berufsbelastung mehr berücksichtigen
IAQ fordert Weiterentwicklung der Altersteilzeit. Die Vereinbarungen zur Altersteilzeit müssen weiterentwickelt und stärker darauf ausgerichtet werden, gerade Älteren mit besonderen Arbeitsbelastungen einen gleitenden Übergang in die Rente zu ermöglichen. Das zeigen aktuelle Ergebnisse des Altersübergangs-Monitors, mit dem das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung den Übergang zwischen Erwerbsleben und Ruhestand untersucht.
(erstellt am: Fri, 04 Sep 2009 10:50:38 +0100)

Fertilität: Durchschnittliche Kinderzahl 2008 bei 1,38 Kindern je Frau
Im Westen fiel die durchschnittliche Kinderzahl 2007 und 2008 etwa so hoch aus wie 2004, nachdem sie zwischenzeitlich etwas abgenommen hatte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrug die durchschnittliche Kinderzahl je Frau im Jahr 2008 in Deutschland 1,38. Gegenüber 2007, als sie bei 1,37 gelegen hatte, nahm sie damit geringfügig zu. Die durchschnittliche Kinderzahl fiel damit 2008 etwa so hoch aus wie zuletzt 2000. Einen höheren Wert hatte sie zuletzt 1990 erreicht (1,45). 2008 waren nach endgültigen Ergebnissen rund 683.000 Kinder geboren worden, etwa 2.000 weniger als 2007. Wie in den vergangenen Jahren ging die durchschnittliche Zahl der Geburten bei jüngeren Frauen auch 2008 zurück, während sie bei den Frauen ab etwa 30 Jahren zunahm.
(erstellt am: Fri, 04 Sep 2009 09:15:25 +0100)

Hannover: Projekt fördert alterssensibles Lernen
Alterssensible Lernkonzepte für die Praxis. Lebenslanges Lernen ist wichtiger denn je - gerade in einer Zeit, in der immer mehr Menschen immer älter werden. Bislang gibt es allerdings nur wenige Konzepte zum alterssensiblen Lernen. An dieser Stelle setzt das Projekt LernZeitAlter an, das die Volkshochschule Langenhagen und die Zentrale Einrichtung für Weiterbildung (ZEW) der Leibniz Universität Hannover ins Leben gerufen haben. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördert das Vorhaben.
(erstellt am: Mon, 31 Aug 2009 11:15:37 +0100)

Befragung: Ältere haben heute wieder »deutlich bessere« Chancen
»Einstellung der Arbeitgeber zu älteren Mitarbeitern wandelt sich« Arbeitnehmer über 50 sind mit ihrer Lebens- und Berufserfahrung zunehmend wieder gefragt. Das ist das Ergebnis der Befragung repräsentativ ausgewählter Betriebe im Kreis Groß-Gerau. Im Auftrag der MainArbeit GmbH und ihrem Partner ARGE Groß-Gerau befragte das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) im April 2009 insgesamt 485 repräsentativ ausgewählte Unternehmen im Kreis.
(erstellt am: Wed, 19 Aug 2009 07:25:20 +0100)

Bundesregierung: Arbeitsmarktlage Älterer hat sich nicht verschlechtert
Nach einer Meldung des Deutschen Bundestages. Die Bundesregierung weist die Darstellung der Fraktion Die Linke zurück, dass sich die Arbeitsmarktlage Älterer verschlechtert habe. In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion schreibt die Regierung, der registrierte Anstieg der Arbeitslosigkeit Älterer sei im Wesentlichen auf eine verbesserte statistische Erfassung für diese Personengruppe zurückzuführen.
(erstellt am: Sat, 15 Aug 2009 07:54:11 +0100)

Europäische Demografie: 5,4 Millionen Geburten in der EU27 in 2008
EU27-Bevölkerung erreicht 500 Millionen. Am 1. Januar 2009 1 wurde die Bevölkerung der EU27 auf 499,8 Millionen geschätzt, verglichen mit 497,7 Millionen am 1. Januar 2008. Die Bevölkerung der EU27 wuchs um 2,1 Millionen, eine jährliche Rate von +0,4%, durch ein natürliches Bevölkerungswachstum von 0,6 Millionen und einen Wanderungssaldo von 1,5 Millionen. Die demografische Situation der EU27 im Jahr 2008 ist geprägt durch eine Fortsetzung des Aufwärtstrends beim natürlichen Bevölkerungswachstum, welche im Jahr 2004 einsetzte. Dies erklärt sich durch einen mäßigen Anstieg der Bruttogeburtenziffer und eine relativ konstante Bruttosterbeziffer, während der Wanderungssaldo im selben Zeitraum bei jährlich 1,5 bis 2 Millionen blieb.
(erstellt am: Tue, 04 Aug 2009 10:41:12 +0100)

Deutschland 2009: Kinderlosigkeit nimmt zu
Vor allem Akademikerinnen aus dem Westen Deutschlands sind überdurchschnittlich häufig kinderlos. In Deutschland bleiben immer mehr Frauen ohne Kinder. 2008 hatten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 21% der 40- bis 44-jährigen Frauen keine Kinder zur Welt gebracht. Dagegen waren unter den zehn Jahre älteren Frauen (Jahrgänge 1954 bis 1958) 16% und unter den zwanzig Jahre älteren (Jahrgänge 1944 bis 1948) nur 12% kinderlos. Von den Frauen zwischen 35 und 39 Jahren hatten 2008 26% noch keine Kinder, allerdings wird sich in dieser Altersgruppe der Anteil der kinderlosen Frauen noch vermindern. Diese und weitere zentrale Ergebnisse des Mikrozensus 2008zur Kinderlosigkeit und zu Geburten in Deutschland hat Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes, gestern auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt.
(erstellt am: Thu, 30 Jul 2009 07:49:18 +0100)

liga.nrw: Alternde Belegschaften
Projektseite des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Wetsfalen. Der demografische Wandel stellt die Betriebe in Nordrhein-Westfalen zunehmend vor Herausforderungen. Bereits im Jahr 2015 wird mehr als jeder dritte Erwerbsfähige älter als 50 Jahre sein, für die Betriebe werden sich Schwierigkeiten ergeben, junge Beschäftigte und Fachkräfte zu rekrutieren.Der demografische Wandel eröffnet Betrieben und Beschäftigten aber auch neue Perspektiven: Ältere Beschäftigte zeichnen sich in der Regel durch Erfahrungswissen, Urteilsvermögen, Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein aus, und die Betriebe werden stärker als bisher Strategien entwickeln müssen, um dem wachsenden Fachkräftemangel begegnen zu können.
(erstellt am: Sat, 25 Jul 2009 09:33:35 +0100)

Thüringen: Trotz Hochschulpakt besteht weiterhin Handlungsbedarf
Wie in allen Ländern wird sich auch im Freistaat Thüringen in den nächsten Jahren neben einem starken Lehrermangel auch der Fachkräftebedarf intensivieren. CHE Consult hat für den Freistaat Thüringen daher Handlungsempfehlungen entwickelt. Allein bis 2015 werden nach Erhebungen aus diesem Jahr rund 80.000 Fachkräfte in Thüringen fehlen. Dabei handelt es sich überwiegend um Ersatzbedarf für ausscheidende Hochqualifizierte, in wissens- und technologieintensiven Bereichen. Dies sind just jene Wirtschaftssektoren, denen die ökonomische Entwicklung des Landes besonders abhängig ist und sein wird. Und dieser Bedarf kann aus den nachfolgenden Jahrgängen nicht mehr allein von Thüringer Landeskindern gestellt werden CHE Consult hat vor diesem Hintergrund Empfehlungen für den Freistaat entwickelt, wie dieser mit den Folgen des demographischen Wandels umgehen sollte, und welche Rolle...
(erstellt am: Fri, 24 Jul 2009 10:36:18 +0100)

Studie: Situation von Älteren auf dem Arbeitsmarkt ist in den letzten Jahren besser geworden
IAB: Blockmodell der Altersteilzeit nicht verlängern. »Die Situation von Älteren auf dem Arbeitsmarkt ist immer noch alles andere als rosig, hat sich aber in den letzten Jahren verbessert«, schreiben die Arbeitsmarktexperten Andrea Arlt, Martin Dietz und Ulrich Walwei vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer am Mittwoch erschienenen Studie. So hat sich die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen in Deutschland im Zeitraum von 1998 bis 2008 merklich erhöht. Sie übertrifft nun mit 53,8 Prozent das im Jahr 2000 in Lissabon vereinbarte EU-Ziel von 50 Prozent für 2010. Zudem liegt sie über dem aktuellen Durchschnittswert der damaligen 15 Mitgliedsländer der Europäischen Union.
(erstellt am: Wed, 22 Jul 2009 10:21:01 +0100)

DEKRA: Betriebe müssen für Innovationen verstärkt auf ihre älteren Mitarbeiter setzen
Management unterschätzt das Potenzial älterer Mitarbeiter für Innovationen - Weiterbildung setzt zu stark auf jüngere Arbeitnehmer. Innovationen in der deutschen Serviceindustrie sind weiter auf dem Rückzug. Wirtschaftskrise, Personalabbau und Fachkräftemangel bedrohen die Innovationsfähigkeit deutscher Dienstleister. Das ist ein wesentliches Ergebnis des DEKRA Innovationsbarometers 2009, das am vergangenen Donnerstag in Stuttgart von DEKRA und der European Business School International University (EBS) vorgestellt wurde. Die Untersuchung zeigt weiter, dass die Serviceunternehmen vielfach das Potenzial älterer Mitarbeiter für Innovationen unterschätzen. Bei der Weiterbildung setzen die Betriebe zu stark auf jüngere Arbeitnehmer.
(erstellt am: Mon, 20 Jul 2009 08:54:10 +0100)

Öffentlicher Dienst: Zahl der Pensionäre weiter gestiegen
Die Zahl der Pensionärinnen und Pensionäre des öffentlichen Dienstes stieg zum Januar 2009 bei den Gebietskörperschaften um 3,3% gegenüber dem Vorjahr auf 701.000 Personen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mit. Der stärkste Zuwachs entfiel – wie schon in den letzten Jahren – auf die Länder, mit einer Steigerung um 3,8% auf 504.000 Personen. Im Bereich des Bundes stieg die Zahl der Pensionierten bei den ehemaligen Beamtinnen und Beamten des Bundes um 2,7% auf 57.000 und bei den ehemaligen BerufssoldatInnen um 1,3% auf 66.000. Bei den Gemeinden gab es 2,3% mehr Pensionäre als im Vorjahr. Deren Zahl belief sich im Januar 2009 auf rund 73.000 Frauen und Männer.
(erstellt am: Thu, 09 Jul 2009 12:02:03 +0100)

Studie »Politikvorschlag Demografischer Wandel«
Stellungnahme des Bundesminsteriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zum Gutachten »Politikvorschlag Demografischer Wandel«. Das vom BMVBS in Auftrag gegebene Gutachten »Politikvorschlag Demografischer Wandel« war und ist nicht gedacht als ein vom Ministerium akzeptierter Leitfaden für politische Handlungen, sondern als kritische wissenschaftliche Position zu Fragen, denen die Politik sich zu stellen hat. Zusammen mit den Positionen der Politik in Bund, Ländern und Gemeinden soll dies Ausgangspunkt sein für eine Debatte über das Instrumentarium, mit dem der demografische Wandel so gestaltet werden kann, dass das Gebot des Grundgesetzes nach gleichwertigen Lebensverhältnissen erfüllt wird.
(erstellt am: Tue, 30 Jun 2009 10:39:54 +0100)

Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die berufliche Aus- und Weiterbildung
Der demografische Wandel in Deutschland konfrontiert unsere Gesellschaft mit neuen Herausforderungen, auch und gerade in der Bildungspolitik. Um über die Auswirkungen der schrumpfenden Bevölkerung auf die berufliche Aus- und Weiterbildung zu diskutieren, veranstaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 29. und 30. Juni in der Metropolis Halle in Potsdam-Babelsberg eine bundesweite Konferenz. Titel: »Demografischer Wandel - Zukunft der beruflichen Aus- und Weiterbildung« mit über 250 Experten und Expertinnen aus Politik, Forschung und Berufsbildungspraxis.
(erstellt am: Mon, 29 Jun 2009 13:24:44 +0100)

DGB: Rente mit 67 muss vom Tisch
»Schon heute haben die meisten Beschäftigten kaum eine Chance, überhaupt bis 65 zu arbeiten«. Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert die rasche Absetzung der Rente mit 67. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagte am Montag in Berlin, die Rente mit 67 müsse spätestens im nächsten Jahr vom Tisch. Die Bundesregierung ist ab 2010 gesetzlich verpflichtet zu prüfen, ob die Rente mit 67 politisch vertretbar ist. »Wenn sich die Politik an ihre eigenen Gesetze hält, gibt es angesichts der Krise keine Alternative zur Absetzung der Rente mit 67«, so Buntenbach.
(erstellt am: Thu, 25 Jun 2009 08:36:30 +0100)

Bundesregierung: Altersrente ist kein Ausschluss vom Arbeitsmarkt
(Nach einer Mitteilung des Deutschen Bundestages). Der Bezug einer geminderten Altersrente bedeutet nicht, dass die Betroffenen vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind. Auch Bezieher einer solchen Altersrente können sich den Vermittlungsbemühungen der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung stellen und eine Beschäftigung aufnehmen. Das stellt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke klar.
(erstellt am: Thu, 25 Jun 2009 08:30:38 +0100)

Standpunkt: Personalentwicklung ab Vierzig
Aufsatz von Dr. Gerhard Breitkreuz. Innerhalb von zehn Jahren hat sich der Bedeutungshorizont von Altern im Personalmanagement radikal gewandelt. Während 1999 ein Alter von vierzig Jahren für sehr viele Unternehmen ein Ausschlusskriterium von Personalentwicklung und Karriere war, hat sich diese imaginäre Grenze um mehr als fünfzehn Jahre nach hinten verschoben.
(erstellt am: Tue, 16 Jun 2009 13:01:26 +0100)

Demografische Fitness deutscher Unternehmen in Zeiten der Krise
Adecco Institute stellt »Demografische Fitness Umfrage 2008« vor. Mit dem vorliegenden Research Paper präsentiert das Adecco Institute detaillierte Umfrageergebnisse, inwieweit deutsche Unternehmen auf den demografischen Wandel vorbereitet sind. Die vorliegenden Analysen basieren auf einer umfassenden Analyse von fünf europäischen Ländern (EU Big Five: Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien und Spanien) zum demografischen Wandel und den damit verbundenen Veränderungen in der Alterstruktur ihrer Belegschaften. Ein langfristiger demografischer Wandel ist eine dynamische und unumkehrbare Tatsache, die künftige Alterung der Erwerbsbevölkerung ein empirischer Fakt. Während daraus resultierende Konsequenzen in kommenden Jahrzehnten, wie zum Beispiel Rentenfinanzierung und gesundheitspolitische Fragen, auf der politischen Agenda stehen, ist die Frage, inwieweit Unternehmen den Wandel in ihrer langfristigen Personalpolitik antizipiert und in ihrer Planung umgesetzt haben wenig...
(erstellt am: Mon, 15 Jun 2009 08:24:17 +0100)

Demographischer Wandel: Bald hat fast jedes zweite Unternehmen mehrheitlich ältere Kundschaft
Commerzbank-Studie: Firmen schlecht vorbereitet. Die deutschen Unternehmen erwarten einen erheblichen Bedeutungszuwachs älterer Konsumenten in den nächsten Jahren. Gleichzeitig wissen die Firmen mit dieser Käuferschicht noch nicht wirklich etwas anzufangen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Commerzbank bei 4.000 Firmen. Hauptproblem: Spezielle Produkte für Ältere werden kaum entwickelt. Und die Werbung findet noch nicht die richtigen Botschaften für die »Generation 50 plus«.
(erstellt am: Tue, 09 Jun 2009 12:48:09 +0100)

Hamburg: Mit Weiterbildung, Zuwanderung und besserer Familienpolitik gegen die Alterung
Handelskammer Hamburg und HWWI stellen Gutachten zum demografischen Wandel in Hamburg vor. Das Angebot auf dem Hamburger Arbeitsmarkt wird bis 2020 voraussichtlich zunehmen, die Gruppe der Erwerbspersonen bis dahin aber deutlich altern. Dies sind wichtige Kernaussagen der Studie »Demografischer Wandel und Arbeitskräfteangebot: Perspektiven und Handlungsoptionen für hamburgische Unternehmen«, die das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und Handelskammer vorgestellt haben. Verantwortlich dafür seien die niedrigen Geburtenraten sowie die gestiegene Lebenserwartung, sagte Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz. »Wir möchten dafür sorgen, dass die Herausforderungen, aber auch die Chancen des demografischen Wandels für unseren Standort von Senat und Unternehmen rechtzeitig erkannt werden und auf der politischen Agenda an Höhe gewinnen.«
(erstellt am: Fri, 29 May 2009 07:59:34 +0100)

Gut gerüstet für den demographischen Wandel
Die Empfehlungen der Akademiengruppe »Altern in Deutschland« stoßen in der Politik auf großes Interesse. Der demographische Wandel ist keine Bedrohung, sondern bietet viele Chancen, wenn die politischen Weichen richtig gestellt werden. Die Empfehlungen der Akademiengruppe »Altern in Deutschland« leiten aus der interdisziplinären Analyse vorliegender Forschungsergebnisse konkrete und umsetzbare politische Empfehlungen ab. Sie stoßen bei Politikern auf großes Interesse. Der demographische Wandel in Deutschland ist eine Tatsache. Allerdings wird er oft nur als Bedrohung für Lebensstandard, Sozialsysteme und die gesellschaftliche Entwicklung dargestellt - verbunden mit dem Ruf nach politischen Entscheidungen, um diese Folgen abzumildern.
(erstellt am: Mon, 25 May 2009 12:21:49 +0100)

Berliner Erklärung: Unternehmen gestalten den demografischen Wandel
Unternehmen und Verbände unterzeichnen »Berliner Erklärung« zum demografischen Wandel. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, appelliert an die Unternehmen in Deutschland, sich besser auf den demografischen Wandel einzustellen. In Berlin nahm sie heute die »Berliner Erklärung - Unternehmen gestalten den demografischen Wandel« entgegen. Darin bekennen sich auf Initiative der der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) fünf Unternehmen und zwei Verbände zu ihrer Verantwortung bei der Gestaltung des demografischen Wandels. Unterzeichnet haben die Erklärung die AXA Konzern AG, GALERIA Kaufhof GmbH, Pfizer Deutschland GmbH, TÜV Rheinland, RDA - Internationaler Bustouristik Verband e.V., Plan Plus Faktor Entwicklungsgesellschaft mbH und der Berufsverband deutscher Soziologinnen und Soziologen e.V.
(erstellt am: Fri, 15 May 2009 08:50:20 +0100)

Fit bleiben im Beruf: Kluge Köpfe mit PFIFF erhalten
Mitarbeiter des Bochumer Opelwerkes trainieren geistige Fitness. Das Projekt zur Förderung und zum Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer (PFIFF) geht in die zweite Runde. Im Bochumer Opelwerk nehmen ältere Beschäftigte an einem vielschichtigen Training teil, um ihre geistige Fitness zu stärken und Stress besser zu bewältigen. Die Projektpartner erhoffen sich gesicherte Erkenntnisse über Maßnahmen, mit denen sich die geistigen Fähigkeiten älterer Beschäftigter fördern und erhalten lassen. Ergebnisse der ersten Phase des PFIFF-Projektes wiesen auf einen Zusammenhang der Arbeitsgestaltung mit der geistigen Fitness älterer Beschäftigter hin.
(erstellt am: Fri, 15 May 2009 08:21:35 +0100)

Studie: Abschied vom Jugendwahn?
Commerzbank legt Studie zu unternehmerischen Strategien für den demografischen Wandel vor. Trübe Aussichten oder getrübter Blick? Im Vergleich zu Themenfeldern wie Bildung oder Rohstoffmangel, die schon seit einiger Zeit die Agenda der Wirtschaft bestimmen und akuten Handlungsbedarf signalisieren, nehmen die mittelständischen Unternehmen längerfristige Herausforderungen wie die Bevölkerungsentwicklung als weniger dringlich wahr. Dennoch wird der demografische Wandel sehr wohl registriert: als Herausforderung beim Absatz von Produkten und Dienstleistungen. Auswirkungen auf der Personalseite wie beispielsweise ein Mangel an Auszubildenden oder High Potentials haben die Unternehmen deutlich seltener im Blick.
(erstellt am: Thu, 14 May 2009 14:08:40 +0100)

Bevölkerungswachstum: Negativer Trend gestoppt?
Die Deutschen bekommen wieder mehr Kinder - vor allem im Osten der Republik. Nach langen Jahren niedriger und zum Teil sogar sinkender Fertilitätsraten ist Deutschland seit 2007 wieder ein wenig geburtenfreudiger geworden. Diese Entwicklung verläuft zeitgleich mit der Einführung des Elterngeldes. Dabei profitieren vor allem urbane Regionen und die neuen Bundesländer von den leicht gestiegenen Geburtenzahlen. Diese Zusammenhänge beschreibt ein neues Diskussionspapier des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, das die Entwicklung der durchschnittlichen Kinderzahl je Frau und der Zahl der Geburten in den letzten Jahrzehnten untersucht. Das Papier mit dem Titel »Kleine Erfolge« lässt den Schluss zu, dass die Richtung der neuen Familienpolitik stimmt.
(erstellt am: Wed, 06 May 2009 09:23:43 +0100)

Europa-Vorausschau 2060: Auswirkungen der demografischen Alterung
EU-Kommissionsmitteilung 2009 zur Bevölkerungsalterung: eine erneuerte Strategie zur Bewältigung der demografischen Herausforderung. Die EU-Kommission hat eine Vorausschau zu den alterungsbedingten Ausgaben bis 2060 präsentiert. Grundlage der Mitteilung ist der Bericht über die demografische Alterung. Die mit den Mitgliedstaten abgestimmten Projektionen besagen, dass die alterungsbedingten Ausgaben in der EU bis 2060 um durchschnittlich 4¾ Prozentpunkte des BIP steigen werden. Im selben Zeitraum wird sich das Verhältnis der Personen im erwerbsfähigen Alter zu den Personen über 65 Jahre von 4:1 auf 2:1 verschieben. Die Auswirkungen der Alterung werden in den meisten Volkswirtschaften in der EU bereits im kommenden Jahrzehnt spürbar werden.
(erstellt am: Mon, 04 May 2009 08:36:26 +0100)

Akademiengruppe AiD: Zwölf Vorschläge, wie die demographische Chance genutzt werden kann
»Die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft mit einer älter werdenden Bevölkerung hängt von ihrem Veränderungswillen ab«. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts betrug bei der Geburt die Lebenserwartung der Frauen in Deutschland 48 und die der Männer 45 Jahre. Heute liegt sie bei 82 und 77 Jahren. Die demographische Entwicklung hat das Leben der Menschen im Durchschnitt erheblich verlängert. Gleichzeitig erreicht man das höhere Alter auch bei besserer Gesundheit. Und der Trend setzt sich fort: Zukünftige Generationen werden noch länger und gesünder leben.
(erstellt am: Mon, 06 Apr 2009 15:42:22 +0100)

Akademiengruppe Altern in Deutschland: Die Empfehlungen
»Die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft mit einer älter werdenden Bevölkerung hängt von ihrem Veränderungswillen ab«. Ausgangspunkt dieser Empfehlungen ist eine erfreuliche Tatsache: Die demographische Entwicklung des letzten Jahrhunderts hat das Leben der Menschen im Durchschnitt erheblich verlängert. Und nicht nur das: Man erreicht das höhere Alter auch bei besserer Gesundheit. Insofern bringt der demographische Wandel zwar Herausforderungen mit sich - er bietet aber auch große Chancen.
(erstellt am: Mon, 06 Apr 2009 15:25:06 +0100)

Demographischer Wandel: Köhler für längere Lebensarbeitszeit
Horst Köhler fordert mehr »Demographiebewusstsein«. Bundespräsident Horst Köhler hat sich dafür ausgesprochen, dass ältere Menschen länger im Berufsleben bleiben. Damit könnten mehr junge Menschen zur Familiengründung ermutigt werden, sagte Köhler am Donnerstag in Berlin bei der Abschlusskonferenz des Forums Demografischer Wandel.
(erstellt am: Fri, 03 Apr 2009 07:36:50 +0100)

 

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